English | Nepali | Spanish | Deutsch
| SPENDENKONTO: 38168332 BLZ: 40154530 | IBAN: DE41 4015 4530 0038 1683 32 | St.-Nr.: 20/206/27366 | VR-NR: 201833 |
0800 1 360 360 (kostenfrei) info@namaste-kids.org

 Hallo liebe Frau Kiel, ich bin Alin aus Nepal

 


Warning: A non-numeric value encountered in /homepages/27/d578742282/htdocs/clickandbuilds/NamasteKids/wp-content/plugins/cs_weather/processing.php on line 81

Warning: A non-numeric value encountered in /homepages/27/d578742282/htdocs/clickandbuilds/NamasteKids/wp-content/plugins/cs_weather/processing.php on line 81

Warning: A non-numeric value encountered in /homepages/27/d578742282/htdocs/clickandbuilds/NamasteKids/wp-content/plugins/cs_weather/processing.php on line 82

Warning: A non-numeric value encountered in /homepages/27/d578742282/htdocs/clickandbuilds/NamasteKids/wp-content/plugins/cs_weather/processing.php on line 82
Butwal
Nepal
2.22 m/s 80 %
light rain
25.5°C
3.2 m/s 83 %
moderate rain
25°C
1.93 m/s 77 %
light rain
25.6°C
1.43 m/s 88 %
light rain
24.1°C
1.57 m/s 74 %
light rain
27.3°C

Hintergrundinformationen über Alin

Alins Familie gehört der Kaste der Magar an. Die Magar sind eine der ethno-linguistischen Voksgruppen, die laut Volkszählung von 2011 etwa 7 % der Gesamtbevölkerung Nepals repräsentieren. Erstmals schriftlich wurden die Magar in der Zeit um 1100 n.C. erwähnt. Ihre angestammte Heimat erstreckt sich vom westlichen und südlichen Rand des Dhaulagiri-Gebietes des Himalaya bis zu den Mahabharat-Ausläufern im Süden und dem Kali Gandaki Flussbecken im Osten. In ihrer Herrschaftszeit gründeten sie ihre eigenen Königreiche im alten Nepal: das Bara Magaranth (12 Magar Königreiche) östlich des Gandaki Flusses gelegen, sowie des Athara Magaranth (18 Magar Königreiche) westlich vom Gandaki Fluß genannt wird. Diese Gebiete werden heute von ihnen bevölkert. Von den etwa zwei Millionen Magar in Nepal sprechen fast achthundert tausend eine der Magar-Sprachen als Muttersprache. Die meisten der anderen (vor allem junge Menschen) sprechen Nepali als Muttersprache. Ebenso wie bei anderen Volksgruppen in Nepal, die ihre eigene Muttersprache sprechen, hilft dies einerseits die Verständigung innerhalb der Gesellschaft deutlich zu verbessern. Andererseits aber führt es allmählich zum Aussterben dieser alten Sprachen. Landwirtschaft und Militär sind heutzutage die Haupteinnahmequellen. Die Magar stellen auch die größte Anzahl von Gurkha-Soldaten außerhalb Nepals. 

Alins Vater Man Bahadur ist 2013 als Gastarbeiter nach Indien emigriert, um dort mehr Geld für seine Familie zu verdienen. Kurz nach seiner Abreise ist der Kontakt abgebrochen. Alin und ihre Mutter Bimla haben seitdem nie wieder etwas von ihm gehört. Niemand weiß wo und, ob er noch lebt. Kurz nach dem Weggang des Vaters sind Alin und ihre Mutter zu Alins Großmutter mütterlicherseits gezogen. Nur so konnte Bimla den gesamten Tag arbeiten. Die Großmutter sorgte in dieser Zeit für ihre Enkelin. Alins Mutter leidet seit mehreren Jahren an Tuberkulose. Seit dem Weggang des Vaters hat sich ihr Gesundheitszustand sehr verschlechtert. Vor einigen Jahren konnte sie sich die Behandlung noch leisten. Inzwischen geht es ihr aber so schlecht, dass sie schon bei kleineren Anstrengungen große Mühe hat. Trotzdem verrichtet sie Feldarbeit für andere Menschen in der Region, um dadurch Nahrungsmittel für ihre Tochter, ihre Mutter und sich selbst zu erarbeiten.  Dadurch hat die Familie zwar meist genug zu essen, aber eben kein Geld, um beispielsweise Kleidung oder Schuhe zu kaufen, Schulbücher, Hefte, Stifte, die Schul- und Prüfungsgebühren, oder eine Gesundheitsversorgung zu bezahlen. Tag für Tag trägt sie ihre alte Schuluniform, die in einem dementsprechenden Zustand ist. Gewaschen werden kann sie nur, wenn keine Schule ist und die Sonne scheint, damit sie trocknet. Sie geht nur unregelmäßig in die Schule. Insbesondere während der Regenzeit, dem Monsun (April bis September) und während der kalten Jahreszeit (November bis Februar) geht er kaum in die Schule. Selbst einen Schulrucksack hatte sie vor Beginn der Patenschaft nicht. Wenn es regnet, dann regnet es meist sehr stark. Das ist dann natürlich ein Problem, denn die Schuluniform und die Schulsachen werden nass und nehmen Schaden. Ohne warme Kleidung ist es im Winter in den Schulen sehr kalt, denn eine Heizung gibt es nicht, auch keine Elektrizität, daher werden die scheibenlosen Fenster geöffnet. Die Sonne ist zwar auch im Winter intensiv, aber die schattigen Klassenräume heizen sich tagsüber kaum auf. Kinder, die keine warme Kleidung, vielleicht nicht einmal feste Schuhe haben, frieren und werden häufiger krank. Medikamente sind teuer, schwer zu bekommen und werden deshalb oft nicht rechtzeitig und auch nicht adäquat verwendet. 

Liebe Frau Kiel, Ihre Patenschaft verändert das Leben der Familie, denn Alin kann nun weiterhin regelmäßig die Schule besuchen und hat ausreichend zu Essen. Inzwischen ist Alin bereits das zweite Jahr in Folge die beste Schülerin in ihrer Jahrgangsstufe und eine der besten in der gesamten Region. Sie ist ein sehr ehrgeiziges Kind und verbringt viel Zeit damit zu lernen. Sie möchte später einmal Krankenschwester oder vielleicht sogar Ärztin werden, um die Möglichkeit zu haben für ihre Mutter und ihre Großmutter sorgen zu können. Darüber hinaus erhält sie durch die Patenschaft jedes Jahr eine Krankenversicherung, die Untersuchungen und Behandlungen (inkl. Medikamente) abdeckt. Die Patenkinder und deren Familien erhalten von uns auch einen Tagesablauf als Leitfaden. Dieser beinhaltet Zeiten zum Aufstehen und Schlafen gehen, zu den Aufgaben im Haushalt zur Unterstützung der Familie, allgemeine Hygieneregeln und spezielle Körperhygiene-Regeln, die Verpflichtung in die Schule zu gehen, sowie festgelegte Zeiten für Hausaufgaben und Lernen. Koordiniert und kontrolliert wird dies durch unsere Mitarbeiter vor Ort im täglichen Kontakt mit den Kindern, aber auch Sie als Pateneltern können individuell Einfluss darauf nehmen, beispielsweise mit gezielter Unterstützung von Dingen, die Alin oder ihre Mutter vielleicht benötigen und die durch den monatlichen Patenschaftsbeitrag nicht abgedeckt werden können (beispielsweise ein Nutztier oder ein kleines Bett). 

Wichtig ist, dass auch die Familien die Notwendigkeit verstehen und sich daran halten. Seit wir diese Verhaltensregeln für alle Patenkinder in Nepal eingeführt haben, ist die schulische Entwicklung der Patenkinder deutlich besser. Fast alle haben gute oder sogar sehr gute Schulnoten. Auch in der sozialen, emotionalen und körperlichen Entwicklung macht sich dies positiv bemerkbar. Durch den fast täglichen persönlichen Kontakt zu den Patenkindern und den Familien, können wir bei Problemen rasch helfen und die Entwicklung positiv beeinflussen. Durch die intensive und liebevolle Betreuung bewirkt die Patenschaft also wesentlich mehr, als nur die dringend notwendige materielle Unterstützung.

Aktuelle Lieblingssongs von Alin

 

Kommunikation

 

Wunsch- / Bedarfsliste für Alin

Fotos

 

Videos

Dokumente und Buchhaltung

Dokumente

Geburtsurkunde / Birth Certificate

Krankenversicherung / Health Insurance

Zeugnisse / School Reports

Rechnungen und Buchhaltung

Rechnungen / Bills

Buchhaltung / Accounting

Spendenbescheinigungen / Donation Receipts

Loading

 

Unser neuer Namaste Kids Help Shop

 

Die hier angebotenen Produkte werden in einer kleinen Manufaktur in Pokhara, Nepal hergestellt von Angehörigen, zumeist Frauen, der sozial schwächsten Gesellschaftsschichten. Für die Herstellung wird Pashmina (Kashmirwolle) aus Nepal verwendet. Die Anfertigung erfolgt noch von Hand und ist ein jahrhundertealtes Kunsthandwerk, dessen Erbe in der heutigen Zeit mit Verbreitung der maschinellen Produktion unbedingt erhalten werden sollte.

Durch den Kauf eines dieser Produkte unterstützen Sie zum einen die Frauen, die diese Dinge herstellen, denn sie werden durch uns direkt an dem Verkaufserlös beteiligt. Zum anderen fördern Sie damit unsere Gesundheits- und Bildungsprojekte für Kinder in den entlegenen und schwer zugänglichen Regionen Nepals.

 

Hier finden Sie unseren neuen HelpShop

 

 

 

 

Betreuer des Patenkindes

Image
Binay Thapa
District Manager, Distrikt Kapilvastu;
Binay ist 22 Jahre alt. Es war schon immer sein großer Wunsch den ärmsten der armen zu helfen. Armut ist dort, wo Binay lebt allgegenwärtig. Schon in der Schule musste er miterleben, wie intelligente und fleißige Kinder aufgrund von finanzieller...
Betreuung Patenkinder, Projektkoordination
Image
Teju Rana
Betreuung Patenkinder - Sub-District Manager Rupandehi
Teju Rana ist Sub-District Manager in den Region Butwal und Badelpokhari im Distrikt Rupandehi, nahe der Grenze zu Indien. Zu seinen Aufgaben gehört, neben der Betreuung der Patenkinder dort das Team Managment für alle Betreuer in der Region. Zusätzlich ist er Projektkoordinator...
Betreuung der Patenkinder in der Region Butwal und Badelpokhari
Image
Saru Thapa
District Manager, District Rupandehi und Kapilvastu
Betreuung Patenkinder

 

Wie bewerten Sie die Arbeit von Saru, Binay und Teju mit Ihrem Patenkind ?

Unsere Betreuer für die Patenkinder arbeiten alle praktisch ehrenamtlich. Sie haben alle eines gemeinsam: sie sind jung, sozial engagiert und kommen selbst aus armen Verhältnissen. Wie beispielsweise Kanchhi haben einige auch schon eine kleine Familie und Kinder. Saru, Kanchhi und Teju bekommen pro Patenkind das sie betreuen 500 Nepalesische Rupees pro Monat (ca. 4,50 Euro). Dieses Geld kommt aus einem Spendenpool des Vorstandes und ist gemessen am Arbeitsaufwand sehr wenig. Nicht nur in den Bergregionen des Himalayas sind die Wege zu den Kindern weit. Um die Patenkinder zu sehen sind Saru, Kanchhi und Teju mehrmals wöchentlich einige Stunden unterwegs, zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit. Sie haben kein Auto oder Motorrad. Hinzu kommen besondere Anlässe wie Geburtstage, Festtage, der Einkauf der benötigten Dinge am Monatsanfang oder die noch intensivere Betreuung, wenn ein Patenkind beispielsweise erkrankt ist und bei jeder anderen Art von Problemen. Auch müssen sie für die Kinder/die Familien immer erreichbar sein. Die Kosten für die Fahrten zu den Kindern trägt ebenfalls die Organisation. Die Betreuung der Patenkinder machen sie also praktisch ehrenamtlich und dennoch sehr liebevoll und mit so viel Engagement

Wir haben uns daher überlegt, dass wir das Patenportal auch nutzen wollen, um den Pateneltern die Möglichkeit zu geben, den Betreuern Wertschätzung ihrer Arbeit auszudrücken, in Form einer kleinen, einmaligen finanziellen Unterstützung. Es wäre für sie natürlich eine ganz besondere Anerkennung, ihre Arbeit für die Kinder in dem Wissen zu tun, dass diese von den Pateneltern in Deutschland positiv wahrgenommen wird. Es besteht dabei aber absolut keine Erwartungshaltung, denn sie machen diese Arbeit nicht des Geldes wegen und wissen bislang auch gar nichts von dieser neuen Idee.

Möchten Sie Saru, Kanchhi und Teju ein kleines Dankeschön zukommen lassen ? Dann haben Sie hier die Möglichkeit dazu:

Kontaktformular
Loading
Telefonischer Kontakt

Rufen Sie uns an!

 

Namaste Kids e.V.:

0800 1 360 360 (gebührenfrei)

Aus dem Ausland:

+49 (0) 2202 2728760 (nicht gebührenfrei)

Mo-So:  08:00 Uhr– 20:00 Uhr

 

Namaste Kids Nepal:

+977 61 521705 (nicht gebührenfrei)

So-Fr: 09:00 Uhr – 20:00 Uhr NPT (MET + 4.45)