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 Hallo lieber Herr Baier, ich bin Rajan aus Nepal 

 

Hintergrundinformationen über Rajan

Rajan ist 2014, wie viele Kinder in den ländlichen Regionen Nepals, als häusliche Geburt zur Welt gekommen. Die Familie war schon immer arm. Als aber im April 2015 das Haus der Familie bei dem ersten schweren Erdbeben zerstört wurde, verloren sie alles was sie besaßen. Dabei hatte die Familie Glück im Unglück, denn es befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand im Haus. Bis Ende 2018 lebte Rajan mit seiner Familie bei seiner Großmutter Padma Gurung. Nun lebt er mit seinen Eltern, seiner zehn Jahre alten Schwester Kopila und seinem sieben Jahre alten Bruder Raj Kumar in einem kleinen Häuschen in einem einzigen Raum. Eine geregelte Arbeit, die ein gutes Einkommen ermöglicht gibt es in den Bergregionen Nepals ohnehin kaum. Hinzu kommt aber, dass die Familie kein eigenes Land besitzt, das sie landwirtschaftlich nutzen könnten und das sie mit Nahrungsmitteln versorgen würde. Rajans Eltern und seine Großmutter kämpfen jeden Tag darum, dass die Kinder und sie selbst genug zu essen haben und die Kinder in die Schule gehen können. Rajans Eltern, sein Vater Indra und seine Mutter Sita arbeiten deshalb als Hilfsarbeiter und als Feldarbeiter in den Häusern und auf den Feldern in der Umgebung. Sie putzen, schieben Schubkarren, tragen Lasten, schneiden Gras und Blätter für die Ziegen und Büffel anderer Menschen, erntet Reis, Mais oder Früchte, beispielsweise Bananen, Papayas, Orangen oder Guaven. Diese Arbeit wird aber in der Regel mit Nahrungsmitteln entgolten. Dadurch hat die Familie zwar meist genug zu essen, aber eben kein Geld, um beispielsweise Kleidung oder Schuhe zu kaufen, Schulbücher, Hefte, Stifte, die Prüfungsgebühren, oder eine Gesundheitsversorgung zu bezahlen. Bislang ist Rajan in die Vorschule (Shisu) gegangen. Im April ist ist er in die erste Klasse gekommen und schon jetzt in der Grundschule ist es oft schwierig, denn er hat keine Schulmaterialien und kaum Kleidung, die er wechseln könnte. Tag für Tag trägt er seine alte Schuluniform, die in einem dementsprechenden Zustand ist. Gewaschen kann sie nur, wenn keine Schule ist und die Sonne scheint, damit sie trocknet. Er geht nur unregelmäßig in die Schule. Insbesondere während der Regenzeit, dem Monsun (April bis September) und während der kalten Jahreszeit (November bis Februar) geht er kaum in die Schule. Einen eigenen Schulrucksack hat er nicht. Wenn es regnet, dann regnet es meist sehr stark. Das ist dann natürlich ein Problem, denn die Schuluniform und die Schulsachen werden nass und nehmen Schaden. Ohne warme Kleidung ist es im Winter in den Schulen sehr kalt, denn eine Heizung gibt es nicht, auch keine Elektrizität, daher werden die scheibenlosen Fenster geöffnet. Die Sonne ist zwar auch im Winter intensiv, aber die schattigen Klassenräume heizen sich tagsüber kaum auf. Kinder, die keine warme Kleidung, vielleicht nicht einmal feste Schuhe haben, frieren und werden häufiger krank. Medikamente sind teuer, schwer zu bekommen und werden deshalb oft nicht rechtzeitig und auch nicht adäquat verwendet. All dies zusammen führt verständlicherweise dazu, dass für ihn der Schulbesuch schon jetzt mit vielen Problemen verbunden ist. Ohne Unterstützung von außen erscheint es für Kinder wie Rajan von Tag zu Tag besser selbst arbeiten zu gehen, seinen Eltern und Geschwistern zu helfen und genug zu essen und vielleicht etwas Geld zu haben, als in die Schule zu gehen. Aus diesen Gründen verlassen noch immer viele Kinder sehr früh die Schule, oft schon nach der Grundschule. So ist es natürlich sehr schwer dem Kreislauf aus Armut und Bildungslosigkeit zu entkommen. 

Lieber Herr Baier, Ihre Patenschaft verändert das Leben der Familie erheblich. Rajan wird nun regelmäßig die Schule besuchen können und ausreichend zu essen haben. Darüber hinaus erhält er wie alle Patenkinder eine Krankenversicherung, die Untersuchungen und Behandlungen (inkl. Medikamente) für bis zu fünf Familienmitglieder abdeckt. Unsere Patenkinder und deren Familien bekommen von uns auch einen Tagesablauf als Leitfaden. Dieser beinhaltet Zeiten zum Aufstehen und Schlafen gehen, zu den Aufgaben im Haushalt zur Unterstützung der Familie, allgemeine Hygieneregeln und spezielle Körperhygiene-Regeln, die Verpflichtung in die Schule zu gehen, sowie festgelegte Zeiten für Hausaufgaben und Lernen. Koordiniert und kontrolliert wird dies durch unsere Mitarbeiter vor Ort im täglichen Kontakt mit den Kindern, aber auch Sie als Pateneltern können Einfluss darauf nehmen, beispielsweise mit gezielter Unterstützung von Dingen, die Rajan und seine Familie benötigen und die durch den monatlichen Patenschaftsbeitrag nicht abgedeckt werden können (beispielsweise ein Nutztier, ein kleines Bett oder Veränderungen am Haus, wie den Zugang zu Elektrizität oder Wasser).

Wichtig ist im Allgemeinen, dass auch die Familien der Kinder die Notwendigkeit dieser Regeln verstehen und sich daranhalten. Seit wir diese Verhaltensregeln für alle Patenkinder in Nepal eingeführt haben, ist die schulische Entwicklung deutlich besser geworden. Alle Patenkinder haben gute oder sogar sehr gute Schulnoten. Auch in der sozialen, emotionalen und physischen Entwicklung macht sich dies positiv bemerkbar. Durch den fast täglichen persönlichen Kontakt zu den Patenkindern und den Familien, können wir bei Problemen rasch helfen und die Entwicklung positiv beeinflussen. Durch diese intensive Betreuung bewirkt die Patenschaft also wesentlich mehr, als nur die dringend notwendige materielle Unterstützung.

Aktuelle Lieblingssongs von Rajan

Kommunikation

 

Bedarfs-/Wunschliste für Rajan und die Familie

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Dokumente und Buchhaltung

Dokumente

Geburtsurkunden / Birth certificates

Krankenversicherung / Health insurance

Zeugnisse / School Reports

Buchhaltung und Rechnungen

Rechnungen / Bills

Buchhaltung / Accounting

Spendenbescheinigung / Donation Receipts

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Betreuer des Patenkindes

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Saran Thapa
District Junior Manager District Dhading; Betreuung Patenkinder
Betreuung Patenkinder im Distrikt Dhading
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Mamata Thapa
District Manager, Distrikt Dhading; Betreuung Patenkinder
Mamata Thapa ist unsere Mitarbeiterin im Distrikt Dhading und hauptverantwortliche Betreuerin für die Patenkinder innerhalb des Distrikts. Dabei umfasst ihr Arbeitsgebiet, um die Kinder zu erreichen, die sie selbst betreut etwa 100 km². Sie koordiniert außerdem die Arbeit weiterer Betreuer...
Betreuung Patenkinder, Projektkoordination

 

Wie bewerten Sie die Arbeit von Mamata mit Ihrem Patenkind ?

Unsere Betreuer für die Patenkinder arbeiten alle praktisch ehrenamtlich. Sie haben alle eines gemeinsam: sie sind jung, sozial engagiert und kommen selbst aus armen Verhältnissen. Wie Mamata haben einige auch schon eine Familie und Kinder. Sie bekommt pro Patenkind, das sie betreut 500 Nepalesische Rupees im Monat (ca. 4,50 Euro). Dieses Geld kommt aus einem Spendenpool des deutschen Vorstandes und ist gemessen am Arbeitsaufwand sehr wenig. Besonders in den Bergregionen des Himalayas sind die Wege zu den Kindern weit und mühsam. Um die Patenkinder zu sehen ist Mamata mehrmals wöchentlich mehrere Stunden zu Fuß unterwegs, zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit. Hinzu kommen besondere Anlässe wie Geburtstage, der Einkauf der benötigten Dinge am Monatsanfang oder die noch intensivere Betreuung, wenn ein Patenkind beispielsweise erkrankt ist. Auch muss er für die Kinder/die Familien immer erreichbar sein.

Wir haben uns daher überlegt, dass wir das Patenportal auch nutzen wollen, um den Pateneltern die Möglichkeit zu geben, den Betreuern Wertschätzung ihrer Arbeit auszudrücken, in Form einer kleinen, einmaligen finanziellen Unterstützung. Es wäre für sie natürlich eine ganz besondere Anerkennung, ihre Arbeit für die Kinder in dem Wissen zu tun, dass diese von den Pateneltern in Deutschland positiv wahrgenommen wird. Es besteht dabei aber absolut keine Erwartungshaltung, denn sie machen diese Arbeit nicht des Geldes wegen, sondern aus tiefster Überzeugung.

Möchten Sie Mata ein kleines Dankeschön zukommen lassen ? Dann haben Sie hier die Möglichkeit dazu:

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