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 Hallo liebe Klasse 5K, ich bin Samser aus Nepal

 


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Dhading Besi
Nepal
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26.5°C
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light rain
24.6°C

Hintergrundinformationen über Samser

Samser ist, wie viele Kinder in den ländlichen Regionen Nepals, als häusliche Geburt zur Welt gekommen. Sein Vater Dil Bahadur ist seit einigen Jahren an Tuberkulose erkrankt. Die Behandlungskosten kann sich die Familie nicht leisten. In Nepal gibt es keine staatliche Unterstützung für die meisten Erkrankungen. Ein geregeltes Krankenversicherungssystem gibt es ebenfalls nicht. Wer sich behandeln lassen will muss in den meisten Fällen vollständig oder zumindest zu einem Großteil selbst dafür bezahlen. 2017 erlitt Samsars Vater zudem einen Schlaganfall, an dessen Folgen er bis heute leidet. Er zeigt Persönlichkeitsveränderungen mit kognitiven Defiziten. So wirkt er häufig teilnahmslos, hat Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit und dem Gedächtnis. Hinzu kommen Bewegungseinschränkungen. Dies macht es ihm und Samsars Mutter noch schwerer als zuvor ihre Kinder zu ernähren. Eine geregelte Arbeit, die ein gutes Einkommen ermöglicht gibt es in den Bergregionen Nepals ohnehin kaum und er kann in seinem gesundheitlichen Zustand nicht mehr mit den jungen Männern konkurieren. Deshalb bleibt ihm nichts anderes übrig, als niederer und sehr schlecht bezahlter, saisonabhängiger Arbeit nachzugehen. Sie tun alles, um ihre Kinder und sich selbst zu ernähren und sie gleichzeitig aufziehen. Er kämpft jeden Tag darum, dass seine beiden Kinder und er selbst genug zu essen haben. Sie leben ausschließlich von Eigenversorgung durch Subsistenzwirtschaft auf einem kleinen Stück Land, welches sie bewirtschaften und das zumindest zu einem großen Teil zur Versorgung mit Nahrungsmitteln beiträgt. Allerdings reicht es nicht aus, um sie dauerhaft das ganze Jahr über mit Nahrung zu versorgen. Vor allem aber lässt sich damit kein Geld verdienen, denn es bleibt absolut nichts übrig. Samsars Eltern, insbesondere seine Mutter, er und seine Geschwister arbeiten deshalb als Hilfsarbeiter und als Feldarbeiter in den Häusern und auf Feldern in der Umgebung. Sie putzen, schieben Schubkarren, tragen Lasten, schneiden Gras und Blätter für die Ziegen und Büffel anderer Menschen, erntet Reis, Mais oder Früchte, beispielsweise Bananen, Papayas, Orangen oder Guaven. Diese Arbeit wird aber in der Regel mit Nahrungsmitteln entgolten. Dadurch hat die Familie zwar meist genug zu essen, aber eben kein Geld, um beispielsweise Kleidung oder Schuhe zu kaufen, Schulbücher, die Prüfungsgebühren, oder eine Gesundheitsversorgung zu bezahlen. Samsar kommt im April in die dritte Klasse. Durch die fehlende Möglichkeit regelmäßig in die Schule zu gehen und das fehlende Geld für die Prüfungsgebühr, ist er zwei bis drei Jahre hinter den gleichaltrigen Kindern. Ohne den Rest ihres Ackerlandes zu verkaufen oder sogar das Häuschen in dem sie leben und sich damit selbst jeder Existenzgrundlage zu berauben, haben Samsars Eltern keine Möglichkeit ihm und seinen Geschwistern dauerhaft den Schulbesuch zu ermöglichen. Schon jetzt in der Grundschule ist es oft schwierig, denn Samsar hat kaum Kleidung, die er wechseln könnte. Tag für Tag trägt er seine alte Schuluniform, die in einem dementsprechenden Zustand ist. Waschen kann er sie nur, wenn keine Schule ist und die Sonne scheint, damit sie trocknet. Er geht nur unregelmäßig in die Schule. Insbesondere während der Regenzeit, dem Monsun (April bis September) und während der kalten Jahreszeit (November bis Februar) geht er kaum in die Schule. Einen eigenen Schulrucksack hat er nicht. Wenn es regnet, dann regnet es meist sehr stark und das ist dann natürlich ein Problem, denn die Schuluniform und die Schulsachen werden nass und nehmen Schaden. Ohne warme Kleidung ist es im Winter in den Schulen sehr kalt, denn eine Heizung gibt es nicht, auch keine Elektrizität, daher werden die scheibenlosen Fenster geöffnet. Die Sonne ist zwar auch im Winter intensiv, aber die schattigen Klassenräume heizen sich tagsüber kaum auf. Kinder, die keine warme Kleidung, vielleicht nicht einmal feste Schuhe haben, frieren und werden häufiger krank. Medikamente sind teuer, schwer zu bekommen und werden deshalb oft nicht rechtzeitig und auch nicht adäquat verwendet. All dies zusammen führt verständlicherweise dazu, dass für ihn der Schulbesuch schon jetzt mit vielen Problemen verbunden ist. Ohne Unterstützung von außen erscheint es für Kinder wie Samsar von Tag zu Tag besser selbst arbeiten zu gehen, seinen Eltern und Geschwistern zu helfen und genug zu essen und vielleicht etwas Geld zu haben, als in die Schule zu gehen. So ist es praktisch unmöglich dem Kreislauf aus Armut und Bildungslosigkeit zu entkommen.

Liebe Klasse 5 K, eure Patenschaft verändert das Leben der Familie erheblich. Samsar wird nun regelmäßig die Schule besuchen können und ausreichend zu essen haben. Darüber hinaus erhält er wie alle Patenkinder eine Krankenversicherung, die Untersuchungen und Behandlungen (inkl. Medikamente) für bis zu fünf Familienmitglieder abdeckt. Unsere Patenkinder und deren Familien bekommen von uns auch einen Tagesablauf als Leitfaden. Dieser beinhaltet Zeiten zum Aufstehen und Schlafen gehen, zu den Aufgaben im Haushalt zur Unterstützung der Familie, allgemeine Hygieneregeln und spezielle Körperhygiene-Regeln, die Verpflichtung in die Schule zu gehen, sowie festgelegte Zeiten für Hausaufgaben und Lernen. Koordiniert und kontrolliert wird dies durch unsere Mitarbeiter vor Ort im täglichen Kontakt mit den Kindern, aber auch Sie als Pateneltern können Einfluss darauf nehmen, beispielsweise mit gezielter Unterstützung von Dingen, die Samsar und seine Familie benötigen und durch den monatlichen Patenschaftsbeitrag nicht abgedeckt werden können (beispielsweise ein Nutztier, ein kleines Bett oder Veränderungen am Haus, wie den Zugang zu Elektrizität oder Wasser).

Wichtig ist im Allgemeinen, dass auch die Familien der Kinder die Notwendigkeit dieser Regeln verstehen und sich daranhalten. Seit wir diese Verhaltensregeln für alle Patenkinder in Nepal eingeführt haben, ist die schulische Entwicklung deutlich besser geworden. Alle Patenkinder haben gute oder sogar sehr gute Schulnoten. Auch in der sozialen, emotionalen und physischen Entwicklung macht sich dies positiv bemerkbar. Durch den fast täglichen persönlichen Kontakt zu den Patenkindern und den Familien, können wir bei Problemen rasch helfen und die Entwicklung positiv beeinflussen. Durch diese intensive Betreuung bewirkt die Patenschaft also wesentlich mehr, als nur die dringend notwendige materielle Unterstützung.

Aktuelle Lieblingssongs von Samser

 

Kommunikation

 

Bedarfs-/Wunschliste für Samser und die Familie

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Geburtsurkunden / Birth certificates

Krankenversicherung / Health insurance

Zeugnisse / School Reports

Buchhaltung und Rechnungen

Rechnungen / Bills

Buchhaltung / Accounting

Spendenbescheinigung / Donation Receipts

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Unser neuer Namaste Kids Help Shop

 

Die hier angebotenen Produkte werden in einer kleinen Manufaktur in Pokhara, Nepal hergestellt von Angehörigen, zumeist Frauen, der sozial schwächsten Gesellschaftsschichten. Für die Herstellung wird Pashmina (Kashmirwolle) aus Nepal verwendet. Die Anfertigung erfolgt noch von Hand und ist ein jahrhundertealtes Kunsthandwerk, dessen Erbe in der heutigen Zeit mit Verbreitung der maschinellen Produktion unbedingt erhalten werden sollte.

Durch den Kauf eines dieser Produkte unterstützen Sie zum einen die Frauen, die diese Dinge herstellen, denn sie werden durch uns direkt an dem Verkaufserlös beteiligt. Zum anderen fördern Sie damit unsere Gesundheits- und Bildungsprojekte für Kinder in den entlegenen und schwer zugänglichen Regionen Nepals.

 

Hier finden Sie unseren neuen HelpShop

 

 

 

 

Betreuer des Patenkindes

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Saran Thapa
District Junior Manager District Dhading; Betreuung Patenkinder
Betreuung Patenkinder im Distrikt Dhading
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Mamata Thapa
District Manager, Distrikt Dhading; Betreuung Patenkinder
Mamata Thapa ist unsere Mitarbeiterin im Distrikt Dhading und hauptverantwortliche Betreuerin für die Patenkinder innerhalb des Distrikts. Dabei umfasst ihr Arbeitsgebiet, um die Kinder zu erreichen, die sie selbst betreut etwa 100 km². Sie koordiniert außerdem die Arbeit weiterer Betreuer...
Betreuung Patenkinder, Projektkoordination

 

Wie bewerten Sie die Arbeit von Mamata mit Ihrem Patenkind ?

Unsere Betreuer für die Patenkinder arbeiten alle praktisch ehrenamtlich. Sie haben alle eines gemeinsam: sie sind jung, sozial engagiert und kommen selbst aus armen Verhältnissen. Wie Mamata haben einige auch schon eine Familie und Kinder. Sie bekommt pro Patenkind, das sie betreut 500 Nepalesische Rupees im Monat (ca. 4,50 Euro). Dieses Geld kommt aus einem Spendenpool des deutschen Vorstandes und ist gemessen am Arbeitsaufwand sehr wenig. Besonders in den Bergregionen des Himalayas sind die Wege zu den Kindern weit und mühsam. Um die Patenkinder zu sehen ist Mamata mehrmals wöchentlich mehrere Stunden zu Fuß unterwegs, zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit. Hinzu kommen besondere Anlässe wie Geburtstage, der Einkauf der benötigten Dinge am Monatsanfang oder die noch intensivere Betreuung, wenn ein Patenkind beispielsweise erkrankt ist. Auch muss er für die Kinder/die Familien immer erreichbar sein.

Wir haben uns daher überlegt, dass wir das Patenportal auch nutzen wollen, um den Pateneltern die Möglichkeit zu geben, den Betreuern Wertschätzung ihrer Arbeit auszudrücken, in Form einer kleinen, einmaligen finanziellen Unterstützung. Es wäre für sie natürlich eine ganz besondere Anerkennung, ihre Arbeit für die Kinder in dem Wissen zu tun, dass diese von den Pateneltern in Deutschland positiv wahrgenommen wird. Es besteht dabei aber absolut keine Erwartungshaltung, denn sie machen diese Arbeit nicht des Geldes wegen, sondern aus tiefster Überzeugung.

Möchten Sie Mata ein kleines Dankeschön zukommen lassen ? Dann haben Sie hier die Möglichkeit dazu:

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Telefonischer Kontakt

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Namaste Kids e.V.:

0800 1 360 360 (gebührenfrei)

Aus dem Ausland:

+49 (0) 2202 2728760 (nicht gebührenfrei)

Mo-So:  08:00 Uhr– 20:00 Uhr

 

Namaste Kids Nepal:

+977 61 521705 (nicht gebührenfrei)

So-Fr: 09:00 Uhr – 20:00 Uhr NPT (MET + 4.45)